Die Bundessprecher*innen

Herzlich Willkommen,
schön dass du bei uns Bundessprecher*innen vorbeischaust!

Es geht wieder los! Ein neuer Jahrgang belebt das FÖJ!

Und hier stellen wir uns vor, eure fünf Bundessprecher*innen: Franz Kloth,  Louis Düwell, Nicole Friedmann, Jana Duhrmann und  Jan Weber.

©FÖJ/Thorsten Wagner

 

Hallo liebe FÖJ’ler*innen!

Mein Name ist Jana, ich bin 19 Jahre alt und komme aus dem schönen Rheinland-Pfalz.

Meine Einsatzstelle ist das Bioweingut „Brühler Hof“ in Volxheim in der Nähe von Bad Kreuznach. Dort wohne ich unter der Woche mit meiner FÖJ-Partnerin und dem Azubi in einer WG. Zusammen arbeiten wir fast jeden Tag draußen im Weinberg. Angefangen bei der Lese bis zum Etikettieren und Verpacken erleben wir die komplette Weinherstellung. Daneben werden auf unserem Hof auch Kartoffeln, Kürbisse und Streuobst für eigenen Saft angebaut.

Der Weg zum FÖJ war für mich sehr spontan und unerwartet. Innerhalb einer Woche habe ich mich bei meiner Einsatzstelle beworben, habe Probearbeiten können, den Vertrag unterschrieben und bin auf dem Hof eingezogen. Eine Bauchentscheidung, aber auf jeden Fall die Richtige!

Das Arbeiten in und mit der Natur hat mir schon immer viel Freude bereitet. Aufgewachsen bin ich in einem kleinen Dorf auf dem Land. Umgeben von Wald und Wiesen wurde ich schon früh an die Natur herangeführt. Später habe ich dann viel mit Pferden und Hunden draußen gearbeitet. Ein großer Grund, warum ich mich nach dem Abi für ein FÖJ entschieden habe, in welchem ich ein Jahr lang draußen arbeiten darf.

Wofür ich mindestens genauso dankbar bin, ist die Gemeinschaft im FÖJ.

Angefangen an meiner Einsatzstelle: Durch das Zusammenleben und -arbeiten entsteht auf unserem Hof eine familiäre Situation, in der jeder willkommen ist. Auch in der Seminargruppe darf ich eine tolle Gemeinschaft erleben. Es macht total Spaß sich mit anderen über ihre Erfahrungen im FÖJ, ihre Ideen und Anregungen auszutauschen, aber auch einfach die gemeinsame Zeit zu genießen.

Durch das Sprechersystem habe ich die Möglichkeit erhalten, noch viel mehr Seiten des FÖJ und der FÖJ-Familie kennenzulernen: Angefangen auf Landesebene die anderen Sprecher aus RLP, auf Bundesebene die Sprecher aus ganz Deutschland, bis hin zur Trägerseite und der politischen Arbeit der Bundessprecher. Die Motivation, das Engagement und die Herzlichkeit der FÖJ-Familie finde ich dabei auf allen Ebenen.

Projekte erarbeiten zusammen in einer Gemeinschaft ist für mich total wichtig, vor allem, wenn man etwas bewegen kann. Deswegen engagiere ich mich schon seit Jahren in der Jugendarbeit der evangelischen Kirche. Besonders am Herzen liegt mir dabei die Erinnerungskultur und Integrationsarbeit. Ich freue mich darauf, jetzt die Möglichkeit zu haben, mich zusätzlich mit vielen engagierten Menschen für die Umwelt und den Umweltschutz einsetzen zu können.

Wenn ich nicht gerade an irgendwelchen Projekten arbeite oder mich in der Natur beschäftige, mache ich unglaublich gerne selbst Musik. Am liebsten natürlich auch in der Gemeinschaft. An meinem Hauptfachinstrument Blockflöte arbeite ich seit über 13 Jahren, zusätzlich spiele ich Klavier und singe im Chor. Zusammen mit Mathe werde ich nach meinem FÖJ Musik auf Lehramt studieren.

Ich freue mich total auf das kommende Jahr mit Euch engagierten FÖJ’ler*innen zusammen!

Auf viele coole Projekte, spannende Diskussionen und das live Erleben der Demokratie durch den Einblick in die Politik, aber auch die basisdemokratischen Entscheidungsprozesse auf Landes- und Bundesebene.

Danke an Euch für Euer Vertrauen, dass ich Euch zusammen mit meinen vier wundervollen Bundessprecherkollegen in diesem FÖJ-Jahr vertreten darf.

Lasst uns gemeinsam politisches Engagement zeigen, das FÖJ bekannter machen, uns für unsere Umwelt einsetzen und damit unsere Welt ein gutes Stück weit lebenswerter gestalten!

———————————————————————————————–

Hallo! Ich bin Jan Weber, einer der neuen Bundessprecher für 2018/19. Ich bin 19 Jahre alt und komme aus Wiesbaden.

Für das FÖJ bin ich nach Gelnhausen, eine Kleinstadt in der Nähe von Frankfurt, gezogen. Hier bin ich in der Einsatzstelle „Forschungsinstitut Senckenberg“ tätig. Das ist nicht gerade eine total typische FÖJ-Stelle, aber ich bin unglaublich zufrieden damit. Ich arbeite im Bereich „Naturschutzgenetik“, wo ich beim Sortieren, Organisieren und Analysieren von DNA-Proben verschiedener Wildtiere mithelfe. Diese Proben werden uns aus ganz Deutschland zugesendet, damit wir die zugehörige Art oder auch das einzelne Individuum bestimmen. Das alles ist wichtig, um Arten zu monitoren und Maßnahmen zu ihrem Schutz zu ergreifen. Vereinfacht und um es mit den Worten meiner Freunde zu sagen: „Jan, du sortierst Wolfsscheiße“.

Genau das finde ich so faszinierend an der Einsatzstelle. Zwar nicht das Sortieren von Wolfslosung, aber das wissenschaftliche Arbeiten in der Forschung für Naturschutz. Hier bin ich mit vier weiteren wirklich tollen FÖJ-ler*innen zusammen und auch alle weiteren Mitarbeiter des Instituts haben uns familiär aufgenommen.

Auf die Idee, ein freiwilliges ökologisches Jahr zu absolvieren, kam ich schon früh, und zwar im Alter von 11 Jahren, als ich das erste Mal von dieser Möglichkeit erfuhr. Meine Familie und ich waren damals regelmäßig im Urlaub an der Nordsee, wo ich eines Tages auf einer Salzwiesenwanderung einen FÖJ-ler traf. Dieser erzählte mir begeistert von dem was er so macht: Sich ein Jahr lang für Naturschutz an der Nordsee stark machen. Von diesem Tag an wusste ich, dass dies auch auf mich nach dem Abitur warten würde. Bis dahin blieb es allerdings ein diffuser Traum, doch als es hieß, mich zu bewerben, wurde er Realität. Zumindest spätestens ein paar Monate später, als ich meinen Vertrag in der Hand hielt, der der Startschuss für dieses wundervolle Jahr wurde.

Zu der Zeit hatte ich allerdings noch keine Ahnung, dass das FÖJ noch viel mehr ist, als sich für den Umweltschutz einzusetzen. Auf den aktuell zwei FÖJ-Seminaren und allen verschiedenen Sprechertreffen, an den ich bisher teilnehmen durfte, habe ich super nette Menschen kennengelernt, die mir gezeigt haben, was sich hinter dem Begriff „FÖJ-Familie“ verbirgt. Auch das Sprechersystem, das gelebte Demokratie und gleichzeitig meine erste politische Erfahrung ist, lernte ich kennen und lieben. Aufgrund all dieser Erfahrungen bin ich glücklich und dankbar, dass ich damals diesen FÖJ-ler kennen lernen durfte, ohne den ich wahrscheinlich jetzt nicht hier sein würde.

Doch was wartet nach dem FÖJ auf mich? Sicher ist, ich möchte etwas in Richtung Naturwissenschaften studieren. Nicht sicher ist, was genau. Abgesehen von der Studienwahl habe ich beschlossen, weiterhin politisch aktiv zu sein, da mich mein aktuelles Amt in diese Richtung schon jetzt bereichert und begeistert.

Ich freue mich auf all die coolen Aktionen mit Euch, die Demos, die politischen Gespräche  und Diskussionen. Ich freue mich darauf, das FÖJ politisch zu vertreten, voranzutragen und bekannter zu machen; Hand in Hand mit Euch und meinen vier sehr kompetenten Kolleg*innen.

Danke dafür!

 

———————————————————————————————

Hi, ich bin Franz Minh Kloth,

gebürtiger Berliner und der Stadt auch für das FÖJ treu geblieben: Meine Einsatzstelle ist der gemeinnützige Verein Flussbad Berlin.

Meine Einsatzstelle
Was ich da mache? Das Herz Berlins nachhaltig schlagen lassen: Mit 400 Vereinsmitgliedern haben wir vor, ein dreistufiges ökologisches Flussbad mit naturnahem Flusslauf, ökologischem Filter und 835 m offenem kostenlosen Schwimmbereich direkt im Spreekanal an der Museumsinsel zu integrieren, dazu einen Bildungsbereich, die „Flussbad Akademie“ mit dem Schwerpunkt Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE). Die Baupläne sind schon ausgearbeitet und die Politik sagt „Ja!“. Aber flächendeckende Bildung und Information aller Bürger*innnen zum sauberen Fluss sowie der Baustart brauchen noch einiges an Herzblut!

Meine Motivation
Ich denke, dass meine Einsatzstelle auch ziemlich gut meine Motivation für das FÖJ und die Bundessprecherschaft wiedergibt: Das FÖJ ist für mich ein wegweisender Schritt, zu lernen und gesellschaftlich zu verankern, wie nachhaltiges solidarisches Leben aussehen soll und wird. Die Baupläne für BNE sind schon so weit, es gibt sooo viele Möglichkeiten, nachhaltig zu Leben! Aber: Die Gesellschaft ist noch lange nicht da! Und daher müssen wir das FÖJ gut repräsentieren, zeigen, wie wertvoll es ist, seine Strukturen ausbauen und festigen.

What I want and how I do it
Wie ich es in meiner Freizeit als SV-Berater (Stratege), Moderator (Vermittler und Versteher) und Bassist einer Jazz-Funk-Band (Kreatives Moment) auch tue, gehe ich mein Amt mit vielen verschiedenen Rollen an und versuche Euch dabei zu helfen, Eure Wünsche einzubringen. Gern spitze ich diese ein bisschen zu, denn im politischen Alltag neigt mensch schnell dazu, zu pragmatisch zu werden und seine*ihre Träume zu vergessen.

We need You
Ich freue mich drauf, von Deinen Träumen zu hören. Und ebenso das ganze Bundessprecher*innenteam! Danke, dass ich für DICH arbeiten darf in diesem Jahr!
Mehr zu meiner Einsatzstelle hier: www.flussbad-berlin.de
Meine Trägerin: https://www.stiftung-naturschutz.de/

 

———————————————————————————————–

Schule oder FÖJ?

Ich entscheide mich definitiv für ein freiwilliges ökologisches Jahr. Anstatt jetzt fleißig für das Wirtschaftsabitur zu lernen, arbeite ich nun im Forstamt in Baden-Baden und darf aus zahlreichen Bereichen lernen, wie zum Beispiel der praktische Naturschutz oder auch aus der Waldpädagogik.

Warum wollte ich unbedingt ein FÖJ machen und nicht das Abi?
Nach meinem Realschulabschluss entschied ich mich erstmals für eine Friseurlehre, um meinem Ziel als Stylistin in der großen weiten Welt ein Stück näher zu kommen. Dafür fing ich an mich für Wettbewerbe vorzubereiten. Doch dann kam alles anders und ich fing an Hausaufgaben zu vermissen und lernte, dass das Arbeitsleben ungerecht und ziemlich stressig ist. Ebenso fiel mir schnell auf, dass der Warenverkehr und die Dienstleistungen riesige Berge an Müll hinterließen und einen immensen Wasserverbrauch begünstigen. Deswegen beschloss ich auf ein Wirtschaftsgymnasium zu gehen, um zu verstehen, wie das Wirtschaftssystem funktioniert. Das habe ich nach zwei Jahren so verstanden, dass es nicht mehr weiter gehen kann und man sich dringend an diesem aber auch allgemein am Gesellschaftssystem sich beteiligen sollte. Deswegen habe ich mich dazu entschlossen ein FÖJ machen zu wollen, um zu lernen, wie man sich an dem Gesellschaftssystem aktiv beteiligt.
Hier habe ich die Chance mit anderen engagierten FÖJ’lern, die Gesellschaft zu erleben, Demokratie zu leben und gemeinsam Projekte zu organisieren.

Während der Schule hatte ich die Chance ein eigenes Projekt zum Jahresende durchführen zu dürfen. Mit dem Ziel gemeinsam, in einer gemischten Gruppe aus Schülern, das Bewusstsein in den Bereichen nachhaltiges Handeln,Auswirkungen menschliches Handeln, sowie das Kochen mit regionalen und saisonalen Produkte  auf vegetarischer Ebene zu schulen. Das hat mich extrem motiviert an weiteren Projekten teilzunehmen und da bin ich mit dem FÖJ auf dem besten Weg.

Ich bin Nicole, 22 Jahre alt und komme aus dem wunderschönen Schwarzwald in der Nähe von Bühl/Baden-Baden.

Wenn ich nicht gerade am Kochen oder am Pendeln bin, lese ich sehr gerne und mache Yoga. Außerdem gehe ich gerne mit meinem Trekkingrucksack raus in den Schwarzwald und lerne in der Natur zu Recht zu kommen oder mache mit dem Rad eine Tour in der Rheinebene und genieße die schönen Aussichten. Nebenbei helfe ich gerne meinen Eltern unseren 1 Hektar großen Garten zu pflegen.

Persönlich möchte ich mich für mehr Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit, Bildung und das Verstehen des eigenen Handelns und Denkens einsetzen.

Deswegen freue ich mich riesig auf die zahlreichen Seminare, Events und Diskussionen, bei denen ich mich einbringen darf und von anderen lernen kann.

Danke für dein Vertrauen und deine Aufmerksamkeit !

 

———————————————————————————————–

Ich heiße Louis und befinde mich im zwanzigsten meiner Lebensjahre. Ich bin in Berlin geboren und aufgewachsen und wollte hier partout nicht weg, weshalb ich auch mein FÖJ hier mache.

Und zwar im Kinderbereich der Bundesgeschäftsstelle der Naturschutzjugend (NAJU), der Jugendorganisation des Naturschutzbundes (NABU), welche nebenbei der deutschlandweit größte Kinder- und Jugendverband im Natur- und Umweltschutz ist. Dort beschäftige ich mich hauptsächlich mit Umweltpädagogik und Bildungsmaterialien. Die Arbeit dort ist sehr spannend, vielfältig und angenehm, was nicht zuletzt an dem wunderbaren Team liegt!

Neben meiner Arbeit in der Einsatzstelle engagiere ich mich offensichtlich im Rahmen des Sprecher/innen-Systems, was mir schon jetzt jede menge neuer Bekannt- und Freundschaften eingebracht hat.

Ich finde es wahnsinnig interessant so viele verschiedene Menschen kennenzulernen! Alle haben andere Erfahrungswerte, andere Ansichten, Meinungen, Hintergründe, Geschichten als man selbst und trotzdem sind sich irgendwie alle einig, dass irgendwas passieren muss!

Ich bin motiviert jetzt etwas zu tun! Und ich weiß, dass ich damit nicht allein bin! Wir sind 3000 in ganz Deutschland und durch das Sprecher/innen-System haben wir eine Stimme!

Aber nun zu etwas weniger bedeutungsvollem: meiner eigenen Person!

Ich bin zu einem Drittel in Berlin, zu einem auf dem Dorf und zum letzten am Theater aufgewachsen. Das hat mich auch durchaus geprägt, wenn ich gerade nicht für die NAJU oder das FÖJ unterwegs bin, dann widme ich mich der Kunst, sowohl im Bildenden, als auch im darstellerischen Bereich, aber ich bin auch gern Publikum. Ich beschäftige mich gern mit Philosophie, Psychologie oder dem „großen Ganzen“.

Das hier ist ja als Vorstellung gedacht, also denke ich, es ist vielleicht ganz angebracht dem Leser (dir) ein paar Anstöße zu geben, anhand derer du dir mich als Person, mein Denken, mein Wesen besser vorstellen kannst:

Matrix               Dead Poet Society               Trueman show

Queen              Moop Mama               Käpt‘n Peng

Charlie Chaplin               Jim Carrey                Leonardo DiCaprio

„Brave New World“ von Aldous Huxley

„0“(im Originaltitel „Improbable“) von Adam Fawer

Das soll es so weit von mir gewesen sein!

 

 

2 Antworten auf „Die Bundessprecher*innen“

  1. Liebe Sprecherinnen und Sprecher,
    im neuen Bildungsjahr möchte ich im Vorfeld der Wahl für die Sprecherinnen und Sprecher eure Arbeit vorstellen. Ich habe gehört, dass ihr in der Vergangenheit einen Film zu eurer Arbeit gedreht habt, hab ihn hier aber nicht mehr gefunden. Könnt ihr uns diesen zu unserer Wahl zur Verfügung stellen?

    Mit freundlichen Grüßen
    Annika Gies
    Bildungsreferentin FÖJ im Rheinland

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.