Die Bundessprecher*innen

Herzlich Willkommen,
schön dass du bei uns Bundessprecher*innen vorbeischaust!

Es geht wieder los! Ein neuer Jahrgang belebt das FÖJ!

Und hier stellen wir uns vor, eure fünf Bundessprecher*innen: Lea, Paula, Elia, Joni und Paul

 

 

Hallo liebe FÖJ’ler*innen!

Hi Hi, allerseits! Ich heiße Lea, bin 18 Jahre alt, in Berlin geboren, groß geworden und mache auch gerade mein FÖJ hier.

Unter der Woche bin ich in meiner Einsatzstelle, der GemüseAckerdemie tätig, einem Sozialunternehmen, das sich zur Aufgabe gemacht hat, Kindern ein Verständnis für Landwirtschaft und Nachhaltigkeit zu vermitteln. Unter dem Motto „Für eine Generation, die weiß, was sie isst“ kann ich mit Kindern auf einem Kita- oder Schulacker, sowie im Klassenzimmer Gemüse anpflanzen und somit mehr Wissen und Wertschätzung für Lebensmittel schaffen und stärken.

Ich würde mich nicht als typisches Stadtkind bezeichnen, aber sein wir mal ehrlich, wer heute in Berlin aufwächst, der kommt mit Feld, Wald und Wiesen eher selten in Kontakt. Ich habe selbst als ich klein war ziemlich gern mit meiner Familie in unserem Garten gewerkelt und geforscht und diese Neugierde und Begeisterung möchte ich gern wecken und weitergeben.

Nach der Schule einen ökologischen Freiwilligendienst zu leisten, stand für mich schon eine Weile fest, Bundessprecherin zu werden allerdings nicht. Diese Entscheidung kam eher kurzfristig, hat sich aber ganz genauso gelohnt, denn einen kleinen Einblick in die FÖJ Familie und den besonderen Charme, den das Ö so mit sich bringt habe ich schon bekommen. Deshalb freue ich mich auf alle Projekte und Aktionen, Treffen und Gespräche, sowie Auseinandersetzungen und Diskussionen, die in unserem Jahr stattfinden werden.

Ich hab riesig Lust neue Erfahrungen mitzunehmen, zu lernen und vor allem dieses Jahr mitzugestalten.
Ihr seid n fetziger und kunterbunter Jahrgang und ich möchte mich herzlich bedanken für euer Vertrauen in mich und uns.
Das wird ein richtig gutes Jahr!

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Hi, ich bin Paula, eine der neuen Bundessprecher*innen für das Jahr 2019/2020 und 17 Jahre alt.

Für mein FÖJ bin ich aus dem Ruhrgebiet nach Köln gezogen, wo ich nun seit August im Waldkindergarten „Waldzwerge“ arbeite. Für diese Stelle habe ich mich entschieden, da ich finde, Umweltbildung sollte bereits bei den Kleinsten anfangen und ich bisher noch keine Erfahrungen in der Arbeit mit so jungen Menschen sammeln konnte. Der Alltag mit den Kindern stellt mich immer wieder vor neue Herausforderung und bereitet mir viel Spaß.

Für ein FÖJ entschied ich mich, da ich mich schon länger für das Themengebiet von Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz interessiere, davor habe ich meinen Realschulabschluss absolviert.

Neben meinem FÖJ beschäftige ich mich noch viel mit der Thematik der Klimagerechtigkeit und bin außerdem in der Bildungsarbeit tätig.

Im kommenden Jahr freue ich mich auf unsere gemeinsame Arbeit, spannende Gespräche und darauf, viel neues lernen zu dürfen.

Ich freu mich auf euch und bis bald!

 

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Hi! Ich bin Elia und darf in diesem Jahr einer von fünf Bundessprecher_innen für Euch sein!

 

Ich habe mich vor allem aus einem Grund für das FÖJ als Freiwilligendienst entschieden: Ich hatte nach zwölf Jahren Schule keine Lust mehr, mich nur theoretisch mit mehr oder weniger wichtigen Themen auseinanderzusetzen. In meiner Einsatzstelle – dem Landessportfischerverband Schleswig-Holstein – leisten wir aktive Artenschutzarbeit für alle Fischarten, die im Süßwasser leben. Mir hat der Gedanke gefallen, dass ich mich ausschließlich praktisch und durch körperliche Arbeit endlich für Anliegen einsetzen kann, die mir wichtig sind: Umwelt-, Natur- und Klimaschutz.

 

Auf meinem ersten FÖJ-Seminar wurden unsere Gruppensprecher_innen gewählt und uns wurde zum ersten Mal von der Bundesdelegiertenkonferenz erzählt. In Gesprächen dort habe ich auch erst tatsächlich begriffen, was FÖJ ist und sein kann.

Mir war danach ziemlich schnell klar, dass mein Jahr nicht wie ursprünglich gedacht verlaufen soll: Das FÖJ ist nicht irgendein Freiwilligendienst, es ist Umweltschutz-, Demokratie- und Zukunftswerkstatt. Dafür möchte ich mich im Namen aller FÖJler_innen auch über die Arbeit in meiner Einsatzstelle hinaus engagieren.

Ich habe – wie viele von uns – Träume. Den Traum von einem Solidaritäts- und Gerechtigkeitsverständnis in unserer Gesellschaft, durch das es alle Menschen als etwas Gutes erachten, sich wiederum für alle Menschen und unseren Planeten einzusetzen. Den Traum von einem Umgang mit unseren Ressourcen, der eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft garantiert. Den Traum von einer Gesellschaft, in der Menschen gleichberechtigt miteinander leben.

Um all diese Träume zu Zielen und die Ziele zu Resultaten werden zu lassen, brauchen wir Bildung für nachhaltige Entwicklung, Demokratiebildung und Möglichkeiten zur Jugendbeteiligung. Dafür stehen Wir als Freiwilliges Ökologisches Jahr und ich habe riesige Lust, mich mit und für Euch dafür einzusetzen!

 

Ich freue mich schon, möglichst viele von Euch kennenzulernen.

Bis dann,

Elia

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Hey, ich bin Joni, bin 18 Jahre alt und komme aus Baden-Württemberg.

Mein FÖJ mache ich auf der Jugendfarm Stammheim, eine Wahl, mit der ich mehr als zufrieden bin. Den größten Teil des Tages verbringe ich draußen, kümmere mich um die Tiere, repariere Dinge. Durch die vielen Kinder, die für die meisten anstehenden Aufgaben zu begeistern sind, bekommt das Ganze noch einen pädagogischen Aspekt, den ich auch nicht missen möchte.
Als Jahresprojekt habe ich mir vorgenommen, eine funktionierende Permakultur in unserem Garten anzulegen.

Das FÖJ ist für mich die perfekte Möglichkeit, politisches Interesse mit Umweltaktivismus und der Begeisterung für die Natur zu kombinieren. Auch die Gemeinschaft, die innerhalb der FÖJ-Familie besteht, hat mich vom ersten Seminar an beeindruckt. Diese Gemeinschaft bringt gerade jemanden wie mich, der ich total gerne neue Menschen, Persönlichkeiten, Ideen kennenlerne, unglaublich weiter. Ich habe Lust mich auszuprobieren in diesem Jahr, mich kennenzulernen in Bereichen, in denen ich vorher noch nicht war, zusammenzuarbeiten mit anderen, denen es vielleicht genauso geht, um eventuell am Ende sogar etwas bewegt zu haben. Es ist eben doch nicht „nur“ ein Bildungsjahr, dieses FÖJ.

Neben meinem FÖJ bin ich im Vorstand der Aktion Jugendzentrum Backnang e.V. ehrenamtlich als Schriftführer aktiv. Was dann an Freizeit noch übrig bleibt, wende ich für Freunde, mein Schlagzeug, irgendwelchen Nerdkram und die Philosophie auf.

Ich gehöre zu den Menschen, die glauben, die Welt wäre ein besserer Ort, wenn wir einfach mal alle nett zueinander wären.

 

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Hallo! Mein Name ist Paul Simeon Pollenske, ich bin gebürtiger Dresdner und mache meinen Freiwilligendienst im Ökumenischen Informationszentrum Dresden e.V..

Nachdem nun im Juni 2019 meine Schulzeit zu Ende ging, suchte ich nach neuen Herausforderungen. Ich habe mich bewusst für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr entschieden, da ich nach zwölf Jahren Schule ungern direkt weiter ins theoretische Studium, sondern zunächst praktische Erfahrungen sammeln wollte.

Ende letzten Jahres begannen die Streiks der Fridays for Future Bewegung in Deutschland. Auch in Dresden bildete sich eine Ortsgruppe, in der ich mich seitdem bei der Organisation der Veranstaltungen engagiere. Zudem setze ich mich in einigen Bündnissen für ein weltoffenes und tolerantes Dresden ein.

Deshalb möchte ich gerne noch mehr dafür tun das Thema Nachhaltigkeit in der Gesellschaft zu etablieren und mein nächstes Jahr komplett dieser Aufgabe widmen. Durch Zufall bin ich auf meine Einsatzstelle Ökumenisches Informationszentrum Dresden e.V. gestoßen und war sehr angetan von der Vereinsarbeit.

Nun möchte ich, als einer der Bundessprecher*innen des FÖJ, alles dafür tun das FÖJ noch mehr zu einer Zukunftswerkstatt der Gesellschaft zu machen, Klimagerechtigkeit und Nachhaltigkeit als Kernthemen des FÖJ zu manifestieren und die Rahmenbedingungen sowie die Annerkennungskultur zu verbessern. Das geht natürlich nicht alleine. Darum freue ich mich darauf mit über 3000 FÖJler*innen für unsere Überzeugungen und Werte jeden Tag einzutreten.

Bei Fragen und Anmerkungen, Sorgen und Problemen, Wünschen und Bitten:

Schreibt mir eine Mail paul.pollenske@foej.net
Euer Paul

 

2 Antworten auf „Die Bundessprecher*innen“

  1. Liebe Sprecherinnen und Sprecher,
    im neuen Bildungsjahr möchte ich im Vorfeld der Wahl für die Sprecherinnen und Sprecher eure Arbeit vorstellen. Ich habe gehört, dass ihr in der Vergangenheit einen Film zu eurer Arbeit gedreht habt, hab ihn hier aber nicht mehr gefunden. Könnt ihr uns diesen zu unserer Wahl zur Verfügung stellen?

    Mit freundlichen Grüßen
    Annika Gies
    Bildungsreferentin FÖJ im Rheinland

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