LAN 1, Dönerpalast 2, BDK 3

Bundesdelegiertenkonferenz in Bad Fallingbostel

Am Wochenende vom 15.03. bis 17.03. ging die BDK (Bundesdelegiertenkonferenz) in die dritte Runde. Sprecher*innen und Vertreter*innen aus fast allen Bundesländern trafen sich im beschaulichen Bad Fallingbostel um ein paar Tage intensiv gemeinsam zu arbeiten. Um das aber möglich zu machten hatten unsere fünf Bundessprecher*innen im Vorfeld viel Überzeugungskraft und Arbeit investiert und so dankenswerterweise die Unterstützung durch das BAFzA (Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben) erwirken können.

Leider kam die Genehmigung und damit auch die Einladung zu diesem Wochenende diesmal recht spät, wodurch einige Sprecher*innen leider absagen mussten und unsere Gruppe so deutlich kleiner war als gewohnt.

Zu Beginn präsentierten uns die Bundessprecher*innen ihre Arbeit der vergangenen Monate in einem kurzen Rechenschaftsbericht und standen uns anschließend für Kritik und Fragen zur Verfügung.

Anschließend daran präsentierten auch die einzelnen Arbeitskreise ihr bisheriges Werk und nahmen auch hier Lob und Kritik dankend an. Dabei warfen wir auch einen Blick zurück auf den ELAT (Einheitlicher Landesaktionstag) und berichteten gegenseitig wie dieser in den einzelnen Bundesländern verlief. Alle, die aus terminlichen Gründen beim BAT (Bundesaktionstag) nicht selbst anwesend sein konnten, konnten anschließend in einem Bildvortrag dazu noch Eindrücke sammeln und erfahren wie der BAT in Berlin verlaufen war.

Damit neigte sich auch unser erster Arbeitstag dem Ende zu und wir pilgerten gemeinsam noch in den Kurpark von Bad Fallingbostel, um uns dort in gemütlicher Runde noch weiter auszutauschen.

Am Samstagmorgen starteten wir nach dem Frühstück in eine Grundsatzdiskussion zum Sprecher*innen – System selbst. Dazu berieten wir uns darüber welchen Regeln die Sprecher*innen aber auch die Einsatzstellen und Träger folgen sollten, wie das System organisiert sein soll und welche Handlungsfreiräume dazu in den einzelnen Bundesländern existieren sollen. Dazu überarbeiteten wir eine vorgefertigte Handlungsempfehlung von der Berliner Sprecherfraktion und beschlossen anschließend diese nun fertige Version an die Träger und Einsatzstellen weiterzuleiten.

Am Nachmittag starteten die einzelnen Arbeitskreise in eine Arbeitsphase, bei der wir uns vorrangig mit der Frage beschäftigten, was wir an die nachfolgende FÖJ-Generation an Erfahrung und Projekten weitergeben wollen.

Danach begonnen wir nach einer kurzen Kaffeepause damit das vom AK (Arbeitskreis) Leitbild vorgefertigte Dokument, welches die Grundsätze des FÖJ und dessen Rahmenbedingungen festlegen soll, zu überarbeiten. Dieser Programmpunkt startete um 16 Uhr und zog sich – unterbrochen vom Abendessen – bis um 4 Uhr morgens. Dann erst konnten wir diese vorläufige Version absegnen und geben sie nun zur weiteren Ausreifung an den FÖJ AKTIV e.V. und den FÖF e.V. (Förderverein ökologische Freiwilligendienste) weiter. Spätestens jetzt war allen Anwesenden klar, dass diese dritte BDK mehr als sinnvoll war.

 

Trotz der langen Nacht arbeiteten wir am Sonntagmorgen – mehr oder weniger – munter weiter. Wir starteten nach dem Frühstück damit uns Gedanken darüber zu machen, wie das E
ngagement im FÖJ weiter gefördert werden kann und welche Hürden den Engagierten dabei momentan noch im Weg sind.

Darauf folgte ein kurzer Vortrag vom FÖJ AKTIV e.V. zu den Themen „Kontaktaustausch“ und „Unterstützung des FÖJ auch nach dem eigenen Freiwilligendienst“.

Nach dem Mittagessen folgten die abschließende Aufräumaktion und ein emotionaler Abschied voneinander. Hoffentlich würden wir diese Menschen nie vergessen und vielleicht auch einmal wiedertreffen.

Mit vielen neuen Gedanken und Eindrücken aber auch mit etwas Wehmut traten wir schließlich die Heimreise an.

Von Uli Höning

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