Rück- und Zukunftsblick auf die zweite BDK

Text von Johannes Mann, Bundessprecher und Landessprecher für Sachsen
Rückblick auf die 2. Bundesdelegiertenkonferenz (01.-03.03., Hannover) und Zukunftsausblick

Jetzt sind schon einige Tage ins Land gegangen, seitdem wir Sprecher gemeinsam im Naturfreundehaus in Hannover zusammen saßen. Inzwischen ist jeder in sein Bundesland und seine Einsatzstelle zurückgekehrt und wie man so schön sagt: „Der Alltag hat uns wieder“. Jetzt stellt sich mir die Frage: Was bleibt?

Ich habe das Gefühl, für die meisten von uns war es ein wirklich gelungenes und ertragreiches Wochenende. Wir haben über Probleme gegrübelt, wir haben Lösungen gefunden, Projekte geschmiedet und Erfolge zelebriert. Wir haben ernsthaft diskutiert und Witze gemacht, wir haben in der Frühlingssonne gelegen, wir haben gut gegessen, wir haben Gitarrenklängen gelauscht, wir sind im Wald spazieren gegangen…

Jedes Mal bin ich aufs Neue beeindruckt davon wie viel Energie entsteht, wenn solch eine Gruppe von jungen, engagierten Menschen zusammenkommt. Es scheint mir oft, als läge ein Zauber über allem, ein energetisches Flimmern, entstehend aus den vielen Wegen, die sich kreuzen, um einem gemeinsamen Ziel näher zukommen.

Aber geht diese Energie verloren wenn wir schlussendlich auseinandergehen? Ich glaube nicht. Auch die Physik weiß: Energie geht nie verloren. Sie ändert nur ihre Form.

Jetzt sitze ich hier, schreibe diese Zeilen und habe einen Berg von Arbeit und Verpflichtungen vor mir und die Last der Verantwortung auf meinen Schultern. Ich weiß, es werden Momente kommen, wo ich diese Energie nicht unmittelbar spüren kann, an denen ich mich frage: „Warum das alles?“
In solchen Momenten der Kraftlosigkeit versuche ich, mir die Gesichter derer vor Augen zu rufen, die sich auf mich verlassen und da ist sie wieder – die Energie.

Theatralisch, ich weiß! Aber für mich ist das eine Wahrheit und ich wünsche euch allen, dass ihr es auf eure Art und Weise schafft, einen Teil dieser Energie in euch zu bewahren, um gute Dinge damit zu schaffen. Wir alle haben gesehen, dass wir es können!
Beste Grüße aus der Sächsischen Schweiz,
Johannes

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