Bundesarbeitskreis in Plön 2016

v. l. n. r. Saskia, Henri, Anna und Nathan

Der erste öffentliche Termin der neuen FÖJ – Bundessprecher war wie immer der Bundesarbeitskreis für das FÖJ. Dieses Jahr trafen sich die FöJ-Träger vom 22. bis 24.11.2016 in Plön.

Sonntag frisch gewählt, Montag die erste Telefonkonferenz, Dienstag der erste Pflichttermin.

Dieses Jahr ging es Schlag auf Schlag für uns neue Bundessprecher_innen. Nicht mal für ein natürliches Maß an Aufregung hat es gereicht, dafür waren wir wohl einfach zu müde. „Wir“, das sind übrigens Nathan, Henri, Saskia, Anna und Aisha, die aber leider nicht beim diesjährigen Bundesarbeitskreis dabei sein konnte (aber keine Sorge, es werden auch noch Bilder von ihr hier erscheinen;)). Dafür waren die beiden Landessprecher von Schleswig – Holstein und eine ehemalige Bundesprecherin, Mei Ling, noch an unserer Seite.

Doch wir haben der Erschöpfung getrotzt und die Gelegenheit, ein Großteil an FöJ-Träger versammelt anzutreffen, genutzt. Wenn auch halb im Kaffee-Koma ging es für uns am Dienstag, in der Bildungsstätte am Koppelsberg in Plön, los. Das liegt übrigens im wunderschönen Schleswig – Holstein und zwar so weit im Norden Deutschlands, man vergisst beinahe, dass es noch zu Deutschland gehört. Dabei liegen dort tatsächlich die Wurzeln unseres FÖJ.

Das erste Highlight wartete schon an unseren Plätzen. Jeder Anwesende erhielt ein Präsent, in dem Fall ein Bleistift mit FÖJ – Aufschrift, den man irgendwann einfach mit dem Ende voran in die Erde steckt und daraus wächst dann ein Basilikum – Pflänzchen. Also wenn das nicht voll dem FÖJ – Geist entspricht… Aber nicht nur in materialisierter Form, nein, es gab leider keine weiteren Geschenke, konnte man diesen FÖJ – Geist spüren. Über die ganzen drei Tage wurde immer wieder deutlich, dass das FÖJ eine echte Herzensangelegenheit für alle Beteiligten ist. Nachdem der Umweltminister von Schleswig – Holstein zu Wort kam und seine persönliche Begeisterung für das FöJ mit uns teilte, sowie der Referent für die Freiwilligendienste aus dem Bundesministerium, fanden wir uns abends in einer familiären Runde mit Glühwein am Lagerfeuer wieder. Dabei waren außerdem zwei FÖJler von vor Ort, die zuvor unsere Fackelwanderung angeleitet hatten.

Einer für alle, alle für das FÖJ? … In diesem Fall fast alle. Aisha konnte leider nicht beim ersten Pflichttermin dabei sein, ist aber ab jetzt am Start.

Ihr merkt’s schon, mit dem Schlaf wurde es auch in dieser Nacht nichts und wir waren am nächsten Tag wieder früh auf den Beinen, um in den Genuss des ausgezeichneten Frühstücks zu kommen. Es folgten weitere Beratungen, die uns einen guten Einblick in die Perspektive der Träger boten. Besonders positiv in Erinnerung geblieben sind die täglichen Kaffeepausen, weil sie zum Einen Kaffee und zum Anderen Pause beinhalten. Außerdem kamen wir noch einmal auf einer anderen Ebene ins Gespräche mit den unterschiedlichsten Trägern. Mittwochabend durften wir dann noch der Mitgliederversammlung des FÖF beiwohnen, der Förderverein Ökologischer Freiwilligendienste, und wieder verstrich eine Nacht mit wenig Schlaf, das war es aber definitiv wert!

Am letzten Tag ging es dann in die heißeste Phase. Zu unterschiedlichsten Themen wurden Arbeitsgruppen gebildet und Ideen erarbeitet, die man sich anschließend in einem Rundgang gegenseitig vorstellte. Wir haben uns auf unterschiedliche Arbeitsgruppen verteilt. Besonders spannend war zum Beispiel das Thema Geflüchtete, wobei uns auffiel, dass die Träger großes Interesse an der Inklusion von Geflüchteten zeigten und wir sind gespannt, was sich daraus nun ergibt. Es ging aber zum Beispiel auch um Konzepte zur Seminargestaltung, Vereinfachung der Bürokratie, Stärkung der öffentlichen Präsenz des FÖJ und Einiges mehr. Wir sind außerdem sehr froh, dass eine Quintessenz des Austauschs war, die Sprechertätigkeit müsse weiter gestärkt werden. Über verschiedene Möglichkeiten wird auch inzwischen mit Trägern und FöJlern beraten.

Die letzten Momente des Träger-Treffens gehörten dann ganz den Bundessprecher_innen und vor allem Mei Ling. Nach einer rundum gelungenen Präsentation der ganzen Bundessprecher_innenarbeit im letzten Jahr wussten wir gar nichts groß zu sagen. So viel Engagement steckte in Mei Lings Eindrücken und wir waren doch gerade erst gewählt. unsere Zielsetzung nun: nach unserem Bundessprecher_innenjahr beim nächsten Trägertreffen eine genau so eindrucksvolle Vorstellung unserer Arbeit vorlegen zu können, wie unsere Vorgänger.

Neben einigen Kontakten, vielen grundlegenden Inhalten, auch in Bezug auf unsere AK- Arbeit als Landessprecher auf Bundesebene, und dem interessanten Perspektivwechsel, nehmen wir außerdem noch einen superkrassen Basilikumbleistift und ganz viel Rückhalt mit, den wir erhalten haben. Wir wurden in jede Diskussion miteinbezogen, wissen, dass die Träger hinter uns und hinter den ca. 2.800 FÖJlern im Land stehen. Obwohl manche von uns nach dem absurd hohen Kaffee-Konsum über Tage erstmal keinen normalen Bewusstseinszustand erreichten, sind wir alle wohlbehalten zu Hause und im neuen Alltag angekommen. An diesen Grad von Erschöpfung müssen wir uns wohl gewöhnen, denn wir haben uns viel vorgenommen für unser Jahr!

Unser erstes Bundessprechertreffen in Berlin steht schon vor der Tür (6.-8. Januar) und ihr seid herzlich eingeladen, dieses Treffen zu eurem Treffen zu machen. Wenn ihr in Berlin euer FÖJ macht oder an dem Wochenende zufällig in Berlin seid, wendet euch an bundessprecher@foej.net . Wir freuen uns auf euch!

Auf ein geiles Jahr und bis dann,

Nathan, Henri, Saskia, Anna und Aisha

*PS: Zum Wort des Treffens küren wir übrigens „supr“, aber bitte im wundervollen sächsischen Dialekt unserer Bundessprecherin Saskia. Bald erfahrt ihr mehr über Saskia und die anderen auf diesem Blog.

#föjistsupr

#basilikumbleistift

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