Rettet das FÖJ Brandenburg

Das Freiwillige Ökologische Jahr in Brandenburg steht am Rande seiner Existenz. Das liegt daran, dass die Finanzierung, die derzeit zu 60% vom Europäischen Sozial Fond (ESF) kommt, ab 2020 wegfällt. Wenn dieses Geld ab 2020 nicht kommt, wird das FÖJ-Brandenburg nicht mehr existieren. Also haben wir FÖJ´ler*innen aus Brandenburg uns gefragt: „Was können wir tun?“ Da ein möglicher Geldgeber das Land Brandenburg ist, haben wir uns gedacht wir zeigen wie vielen Menschen das FÖJ in Brandenburg wichtig ist und wie schade es wäre wenn es wegfallen würde, indem wir eine Unterschriftenaktion auf die Beine stellen. Diese Führen wir durch Zettellisten in Brandenburg, sowie als Onlinepetition durch.

Unterstütze nun auch DU das FÖJ in Brandenburg indem du deine Unterschrift für Engagement und Freiwilligkeit auf www.openpetition.de/!freiwilligendienst da lässt. JEDE Stimme zählt! Lasst uns das FÖJ in Brandenburg retten

!

Projektseminar Baden-Württemberg

Projektseminar – Jute Sache

Während unserem Projektseminar sind wir nach Stuttgart gefahren, um Plastiktüten gegen Jutebeutel einzutauschen und die Passanten dort auf den hohen Plastiktüten Konsum aufmerksam zu machen.

Am Abend zuvor haben wir die Jutebeutel mit Stempeln selbst bedruckt und diese mit Infomaterialien über das FÖJ bestückt.

Als wir in Stuttgart ankamen, ist uns aufgefallen, dass es erstaunlich schwer ist, Menschen mit Plastiktüten zu finden, da viele von Ihnen selbst Jutebeutel oder Einkaufskörbe dabei hatten. Nichts desto trotz haben wir es geschafft, 30 Plastiktüten gegen unsere Jutebeutel einzutauschen. Die Reaktionen waren sehr unterschiedlich aber meistens positiv. Erstaunlich wenig Leute haben gefragt, aus welchem Material unseren Jutebeutel bestehen und was wir überhaupt mit den ganzen Plastiktüten machen. Überraschend war auch, dass so gut wie jeder gefragt hat, was Sie für die Jutebeutel bezahlen müssen und als wir ihnen klar gemacht haben, dass wir lediglich die Plastiktüte als Tausch haben wollen waren Sie sehr erstaunt und positiv überrascht.

Nachdem wir alle Jutebeutel eingetauscht hatten, haben wir die Plastiktüten zu ihren ursprünglichen Läden zurück gebracht, wo sie gesammelt und recycelt werden.

Alles in allem war es ein erfolgreicher Tag mit vielen neuen Erfahrungen.

FrÖJndebuch

Es gibt ein neues Projekt zur Vernetzung von aktiven und ehemaligen FÖJler*innen, das wir dir vorstellen möchten:

Das FrÖJndebuch.

Unsere Idee ist es, ehemalige FÖJ’ler*innen wieder zu finden, euch zusammen zu bringen und unser Netzwerk zu verbessern.
Du bist nach deinem freiwilligen Jahr umgezogen und kennst noch nicht viele Leute? Eure FÖJ-Facebook-Gruppe wird inaktiver, weil ihr euch selten seht?
Oder du hast dich eh längst von Facebook verabschiedet und hast Handynummern und Adressen aus deinem Jahrgang verloren?
Dann haben wir das Richtige für dich!

weiterlesen

Bundessprecher*innentreffen III

Unser FÖJ Jahr ist nun schon mehr als zur Hälfte verblüht, nun also wird es Zeit die Früchte unserer Arbeit zu betrachten.

Die Bundessprecher*innen in Würzburg, im Haus der Jugend. (vlnr. Jannick Nessensohn, Patrick Schmitt, Silas Gerstl, Deborah Strickmann, Laura Rupenow

Zu unserer diesmaligen Klausur trafen sich die Bundessprecher*innen über das Wochenende des 04.05 zum 06.05 im schönen Würzburg.
Unsere Themen sind erneut bunt gestreut und es gibt viel und ausgiebig zu beraten und zu planen. Unter anderem bezüglich der Arbeitskreise, in denen wir selbst tätig sind, der Projekte auf Bundesebene, sowie des kurz bevorstehenden Festaktes, der Bund-Länder-Klausurtagung, der Politikwoche und vielem mehr..!

„Bundessprecher*innentreffen III“ weiterlesen

BDK Klappe die 2.

Am Wochenende vom 16.03. bis 18.03. war es wieder so weit, aus ganz Deutschland kamen wir Bundes  delegierten ins kleine Hachenburg getrudelt, um uns zur 2. Bundesdelegiertenkonferenz (folgend ‚BDK‘) zu treffen, die wir dank Dirk Henning, Vorsitzender des FÖF e.V., im Forstlichen Bildungszentrum abhalten durften. Auch wenn das Wetter mit Schneeregen und Eiseskälte nicht gerade einladend war, schufen wir uns eine gemütliche Atmosphäre und genossen das lang ersehnte Wiedersehen nach nun bereits vier vergangenen Monaten.

Die FÖJ-Familie zusammen mit Herr Proost.

Da leider einige Landessprecher verhindert waren oder auch zurückgetreten sind- an dieser Stelle vielen Dank für eure Arbeit und euer Engagement- gab es auch viele neue Gesichter unter uns. Da nach vier Monaten das Gedächtnis eh etwas mit Namen und Gesichtern schwächelte, begannen wir unser Wochenende mit einer kleinen Kennlernrunde. „BDK Klappe die 2.“ weiterlesen

Ein Bericht zu: „Wir haben es satt!“

Früh am Morgen zwitschern die ersten Vögel.
Tausende Menschen machen sich auf den Weg, manche der anwesenden Landwirtinnen und Landwirte fuhren schon Tage voher durchs Land, um mit ihren Maschinen in Berlin sein zu können, wie wir im Laufe des Tages erfahren sollten.

Und ich? Ich machte mich Freitag schon auf den Weg in unsere Hauptstadt, um bei einer guten Freundin und Sprecher*in unterzukommen und am nächsten Tag entspannt in die Demo starten zu können. Zur Schnippel-Disko reicht es mir leider nicht mehr. Ungeplanterweise werden es insgesamt 10 Stunden Fahrzeit, aber um für gutes Essen und eine saubere Natur zu demonstrieren, ist es jeden Weg wert!

Es ist Samstag früh, langsam trudeln alle am Treffpunkt ein. Schnell noch ein Schild mit einem fetzigen Spruch verschönern und in das Gesicht noch etwas Farbe, ja beinahe „Kriegsbemahlung“. Schwupp, schon sitzen wir in der Straßenbahn und hier und da sieht man schon die ersten Mit-Demonstrant*innen. Mal tragen sie T-Shirts, mal lustige Schilder, verrückte Kostüme, haben Pfeifen oder Töpfe mit Stöcken in petto. Das Meiste davon mit einer (politischen) Botschaft versehen. Die Stimmung ist heiter, man kommt mit einigen ins Gespräch, geht den Rest des vollgestopften Wegs bis zur Demo gemeinsam. Die Bahnen und Stationen waren bereits voll gefüllt mit Menschen, doch vor dem Hauptbahnhof sieht man zum ersten Mal die überwältigende Vielzahl an Menschen, die sich hier am Startpunkt versammelten.

„Ein Bericht zu: „Wir haben es satt!““ weiterlesen